Aktuell

13.05.2017

Unter der Woche war Nordlage, und da lohnt sich ein Besuch am Hahnberg eigentlich immer. Oft bin ich dort ganz allein, aber dieses mal hatten sich 4 Flieger und 1 Fliegerin verabredet. Weil ich wusste, dass wir genügend Autos haben, bin ich gleich hinten hoch gefahren. Da ich eine Stunde vor den anderen da war, hab ich schonmal einen Versuch unternommen. 10 Min. konnte ich mich mit wenig Wind halten, bevor ich abgesoffen bin. Mittlerweile waren die anderen auch da, und wir konnten bequem gemeinsam hochfahren.

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Es war nun schon gegen 16:30 Uhr, und die Ablösungen waren viel besser als zuvor. Es ging nun zuverlässig in der Thermik, auch ohne Soaringwind. Wegen der ständig wechselten Sonnenlücken war immer wieder on/off-Thermik. An die Basis habe ich es nicht geschafft, aber 45Min. Airtime in der Woche nach der Arbeit direkt vor Ort machen natürlich trotzdem Spass.

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07.05.2017

So langsam könnte das Flugjahr mal durchstarten. Ein paar kleinere Flüge waren schon drin, aber eine Hammerlage an einem freien WE wär mir nicht aufgefallen. Gestern war Ostlage mit niedriger Basis und 20kmh Wind. In Kella konnte man prima den Kessel abcruisen, bei 850m war aber erstmal Schluss. Erst später, als die meisten schon gelandet waren, hob sich die Basis auf immer noch magere 1200m. Christian E. ist dann im Tiefflug immerhin bis Niedenstein geflogen, und damit 8km Luftlinie von meinem Zuhause. War trotzdem ein sehr schöner Tag, der Lust auf mehr gemacht hat. Zurück ins Funkhaus.

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20.08.2016

Am Freitag Wind aus SW, wieder deutlich labilere Vorhersage mit Wolkenthermik. Höhenwind auf 925hpa allerdings nur 5 ktn, dass kann am Harsberg schonmal zu wenig sein. Aber viele Alternativen bleiben nicht, also ab nach Thüringen. Marco und Mayer hatten unterwegs schonmal aktuelle Wetterdaten durchgegeben, und während am Hörselberg noch tote Hose war gingen am Harsberg die ersten Ablösungen durch.

Mihla19082016

Kurz nach 12 Uhr war ich da, nachdem ich in Eisenach noch die erste Abfahrt verpasst hatte später als gedacht, und da drehten die ersten gerade auf. So mag ich das, ankommen, auspacken, 10 Min. später auf  1500m und dann los. Ich finde beim Streckenfligen im Flachen am schwierigsten den 2. Bart nach dem Aufdrehen. Wenn man den findet, dann klappts meist auch mit dem Weiterflug. Hinterm Hainich bin ich dann zum Glück fündig geworden, aber es war noch alles bissl zäh. Es ging thermisch, aber 1 Stunde suppte ich auf 1200m rum, kein Bart der so richtig toll durchzog, ich hatte ständig das Gefühl zwischen den Steigwerten zu fliegen.

Nach einer Stunde wurde es dann endlich besser. Die Bärte hatten nun vernünftige Durchzugswerte und das Fluggefühl ist gleich ein ganz anderes. Basis 1700m, Druck auf der Bremse und es geht satt nach oben. Alle Abrisskanten funktionierten, die Thermik war mit Wolken markiert, es ging jetzt sehr zuverlässig. Nach 70km kam ich im Südharz an, und der sollte für mich ein echtes Hindernis sein. Da der Wind in der Höhe recht südlich schob, bin ich leider mangels vorhalten nicht östlich dran vorbeigekommen. Richtung Schwenda wäre ein Durchschlupf gewesen, aber ich hatte nur 1200m. Über der Waldfläche tief drin stand ne schöne Wolke, aber der Gleitwinkel war knapp.

Mihla19082016a

Probieren oder nicht? Wenns vor dem Steigen nochmal wie üblich mit 3m runter geht wirds richtig knapp. Ich hab dann versucht was ging um irgendwie noch Höhe zu machen, die Thermik war aber erstmal durch, ich sank immer tiefer und dann isses das gewesen.

Ortsnahe Landung und dann erstmal orientieren. Per Anhalter hielt schnell ein Wagen an, Cabrio, suboptimal. Ich frage, hinten geht sicher nix rein? Nein, da ist das Dach drin. Toll…wer kauft ein Auto wo ein Dach im Kofferraum ist? Schirm aufn Schoss, auch zu eng. Trotzdem danke für den Versuch.

Eine junge Familie hat dann mein Bemühen um Rückfahrt mitbekommen und war so nett mich miteinzuladen. Der Wagen war zwar mit 2 Kindern und Kinderwagen schon rappelvoll, aber ich hab dann doch noch irgendwie reingepasst. An dieser Stelle schöne Grüße und vielen Dank, ihr habt mir den Tag gerettet. Sie haben mich nämlich bis Nordhausen mitgenommen. Von dort konnte ich per Bahn weiter nach Erfurt und dann mit dem ICE zurück nach Eisenach, alles für 25 Euro. In Eisenach hat mich Marco vom Bahnhof abgeholt. Und als wir auf dem Weg zurück zum Harsberg waren rief schon Klaus an, der ebenfalls einen Abholer vom Bahnhof brauchte. Vielen Dank Marco, das hat nochmal Zeit und Geld gespart.

Man muss diese Flugtage mit freier Strecke als Gesamttagestour betrachten. Klar ist es toll wenn man schnell am Auto ist, aber wenn man sich drauf einlässt über Land zu fliegen und dann mit Bus und Bahn durch Deutschland zurück reist, dann hatte man in jedem Fall einen erlebnisreichen Tag. Ich bin auf jeden Fall um 22 Uhr gut gelaunt zuhause angekommen, ein schöner Tag. Zurück ins Funkhaus.

PS: Kurz vor Redaktionsschluss erreicht mich die Meldung aus der überbezahlten Meteorologieabteilung, der Sommer sei noch nicht zuende. Na das warten wir erstmal ab 😉

18.08.2016

Diese Woche kann man in unseren heimischen Fluggebieten getrost als Hammerwoche bezeichnen. Jeden Tag beste thermische Streckenflugbedingungen, ist nur blöd wenn man arbeiten muss. Ab Donnerstag hatte ich allerdings selbst frei, und nun stellte sich mal wieder die Frage nach dem passenden Ausgangsspot. Umlaufender Wind, das machts im Flachen nicht gerade einfach an die Basis zu kommen. Windenbetrieb ist in der Woche nirgends zu finden, es sei denn man kann sich im Schulungsbetrieb einreihen. Und so bin ich zu Charly an die Winde nach Bad Wildungen gefahren. Tagszuvor hab ich von der Klinik aus Julian schon aufdrehen und wegfliegen sehen, allerdings war das ein Tag mit Wolkenthermik. Egal, ich hab frei, der Weg ist kurz, ausprobieren.

Nach dem Ausklinken und ein paar Suchmanövern konnte ich zum Glück einen Bart ergattern der erstaunlich gut zentrierbar war, dem schwachen Wind sei Dank. Leider war bei 1100m Schluss auf Höhe einer dicken Inversion. Mit dem leichten Ostwind hab ich mich Richtung Hahnberg versetzen lassen, konnte aber keinen zweiten Bart zentrieren, obwohl es überall leicht gezuppelt hat. Über Odershausen wird man meist fündig, und irgendwo ging der Bart ab, denn ich hatte 2,5 – 3m Sinken. Aber ich hatte nicht viel Höhe/Zeit zum suchen, und mit 3m gehts dann auch schnell nach unten. Lange Rede, kurzer Sinn, heute leider kein Streckenflug.

Ruckzuck hat mich eine nette Dame per Anhalter eingeladen und zurück zum Segelflugplatz gefahren, wo der Schulungsbetrieb gerade eingestellt wurde. War schön mal wieder hier zu fliegen, ich komme gerne wieder.

Schaufel18082016

28.06.2016

Kaum zuhause angekommen lockte uns Rückseitenwetter mit SW an den Harsberg. Wir waren gegen 10:30 Uhr zeitig da, um dem strammen Wind rechtzeitig gen Basis zu entfliehen. Nach 3-4x achtern konnte man schon in die Thermik einsteigen, um den Harsberg erleichterte Wolkenthermik den Einstieg. Die Basis war mit 1300m nicht gerade hoch, aber ich liess mich trotzdem gleich über den Hainich versetzen. Hinterm Hainich bin ich gleich das erste mal tief gekommen. Keine Wolken in Reichweite und unten rum alles grün. Ich steuerte vom Kurs ab direkt auf ein Kornfeld zu, und da blubberte tatsächlich Thermik nach oben.

Unten allerdings sehr zerissen mit 20 kmh Wind, aber so langsam konnte ich wieder Höhe machen und stiess dann auf Klaus und Holger. Beide waren schon früher abgeflogen, aber auch noch nicht weiter gekommen. Zu dritt gings nun weiter, die Thermikabstände waren klein und die Wolken immer in Reichweite. Ok, der Wind schob auch gut, es ging also voran.

MihlaJuni16a

Leider schattete es zunehmend ab, und wir näherten uns schon der CTR Leipzig. Klaus hatte ein paar Kilometer vorher schon etwas vorgehalten und war tief weggeflogen. Holger und ich flogen höher weiter, sanken aber zusehends in schattiges Gelände. Nach 93km war dann Schluss. Kurz vorm landen hatte ich Klaus wieder hoch gesehen, und er konnte noch 2 Std. weiterfliegen bis hinter Dessau. 177km, hat er super gemacht.

MihlaJuni16b

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Im tiefsten Sachsen-Anhalt, wo es noch einsamer war als hinter den 7 Bergen, kam glücklicherweise ein junger Mann mit seinem Bus entlang. Er war so nett (gegen ein kleines Bestechungsentgelt) Holger und mich zum nächsten Bahnhof zu fahren. Dort angekommen fuhr 5Min. später die Bahn nach Erfurt. Als wir dort ankamen ging weitere 5 Min. später die Verbindung nach Eisenach weiter. Manchmal passt es einfach. In Eisenach per Taxi noch schnell hoch zum Harsberg, von dort mit Holgers Auto weiter nach Kassel, und um 20 Uhr wieder daheim.

Nach den flugarmen letzten Wochen endlich ausgiebig airtime. Der Sommer könnte jetzt mal so weitergehen. Zurück ins Funkhaus.

26.06.2016

Bernhard und ich waren ein paar Tage fliegen von der Grente aus im Antholzertal/Südtirol. Die Tage waren insofern ungewöhnlich, als dass es vom Start weg meist sehr zähe Bedingungen waren, schwaches Steigen, niedrige Basis von einer Inversion gedeckelt. Hinten raus allerdings stieg die Basis an 2 Tagen auf 4500m, dazu wenig Wind. Das ist mal eine komfortable Reisehöhe.

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23.04.2016

Rückseitenwetter am Abend nach lebhafter Kaltfront.

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10.04.2016

Dass sich soo gutes Flugwetter einstellen wird war zu Wochenbeginn nicht zu erwarten. Ein Zischenhoch hat sich passend zum WE reingemogelt und am Samstag in Kella einen richtig schönen Tag bereit gestellt. Sehr thermische Luftmasse, dazu relativ wenig Wind und hohe Basis. Gegen 11 Uhr am Startplatz angekommen sahen die Ablösungen schon so gut aus, dass man sich gleich fertig machen konnte.

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Nachdem Start noch ein paar Minuten rumgebastelt und dann gings auch schon an die Basis, die um diese Zeit schon bei 1700m lag. Zunächst 7-10 kmh SSO-Wind, dass hat auf jeden Fall dazu eingeladen was geschlossenes zu probieren. Andi und ich sind erstmal nach SO Richtung Wanfried geflogen. In Flugrichtung wurde es allerdings immer schattiger, sodass wir den Kurs Richtung Eschwege geändert haben. Ruckzuck waren 20km FAI schon zusammen, aber die Wolken gen NW sahen noch so verlockend aus, also weiter. Unter den Wolken konnte man prima über Bad Sooden-Allendorf delphinieren, die Basis war nun auf 2000m angestiegen.

Hinter Lindewerra hatte ich nur noch 200m Meter, konnte mich aber wieder auf 1500m hochkurbeln. Eigentlich wollte ich nun zurück fliegen, aber ein 15er Gegenwind machte es sehr schwer. Dazu ein Riesensaufloch vor mir, da schmelzen die Höhenmeter wie Butter in der Sonne. Beim nächsten mal werde ich umdrehen solange ich noch hoch unter den Wolken hänge. Nix desto trotz, richtig guter Thermiktag. So kanns weitergehen.

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03.04.2016

Gestriges Einfliegen in Kella. Ziemlich stabil, dafür war der Wind von den Wettermodellen kurzfristig auf erträgliches Maß runterkorrigiert worden. Ging nur etwa 250m drüber, aber etwas rumdübeln im Kessel ist immer drin. Kann nicht mehr lange dauern, bis die richtigen Streckenflüge drin sind. Basis 2200m und 3-4/8 Cumulus wären nicht schlecht…

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28.03.2016

Das Osterwochenende neigt sich dem Ende zu. Keine Flugaktivität, aber Vorfreude auf den echten Frühling.

Obernburg

26.03.2016

Zuviel Wind heute, dazu die Richtung unpassend. Startplatz-Lotto leider verloren.

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20.01.2016

Erste Flugaktivität im Jahr 2016 letzten Sonntag am Hahnberg. Perfekter Nordwind mit leichter Winterthermik. Die Saison kann kommen…

HB17012016

 

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