Januar 2013

20.01.2013

Am gestrigen Samstag erster Flugversuch dieses Jahr. Elke, Ralph und ich hatten uns um 11 Uhr am Brunsberg getroffen. Den anderen Nachteulen waren die -7 Grad zu kalt, aber uns drei ausgehungerten Flugabstinenzlern war jedes Mittel recht in die Luft zu kommen. Ich habe wirklich alles aus dem Schrank geholt, was in irgendeiner Weise warm hält. Zwei lange Unterhosen, Thermohose und Snowboardstrümpfe, drei Pullover, drei Jacken, und vor allem die dicken Polarexpeditionsfäustlinge kamen endlich zum Einsatz. Bewegen konnte man sich so praktisch nicht mehr, aber dafür wars warm 🙂

Am LP mit Brunsbergjörg die üblichen Gastfliegermodalitäten geklärt und dann in Elkes Bus ab hoch zum Startplatz. Der Wind oben war grenzwertig stramm und alles andere als optimal. Mag sein, dass eine Inversion oberhalb des Startplatzes noch einen Düseneffekt erzeugte, 30 Min. später nämlich lag ein angenehm 20er Wind vor, und die Sonne kam zum Vorschein.

Und als wir drei so durch die Gegend soarten stellte sich plötzlich an den üblichen Stellen Thermik ein. Die Luft war so kalt, dass das bisschen Sonne tatsächlich sanfte Bärte hat emporsteigen lassen, und so konnte man tatächlich bis zur Wolkenbasis aufdrehen, die etwa bei 900m lag. Wahnsinn, 500-600m Startüberhöhung, und das mitten im Winter. Das ging besser als an manchem Sommertag, grossartig. Kalte Luftmassen mit eingelagerter Thermik, es ging eigentlich kaum mehr runter.

Eine Stunde haben wir uns den Spass gegeben, dann wurde es trotz Omas dickster Wollschlüpper doch langsam kalt. Aber eines hat sich am allerbesten bewährt, die Himalayan Fäustlinge von The North Face. Super, die Dinger halten selbst bei eisigsten Temperaturen die Hände sehr lange warm. Wenn man jetzt noch nen heatpack reinsteckt ist es wahrscheinlich perfekt. Der Hände wegen musste ich gestern auf jeden Fall nicht landen gehen. Der Frühling und Basishöhen von 4000m können kommen.

bb1

 

 

 

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