Juni 2011

28.06.2011

Letzten Sonntag in Wirmighausen, und wieder das volle Spasshügelprogramm. Soaren, Thermik, Toplanden, am Hang landen, Groundhandling, Schirmberherrschung, Fotos machen, austoben, ein schöner Tag.

wirm27

 

14.06.2011

Der Wettergott hat nach dieser Windenrumhampelei nun doch noch ein Einsehen gehabt und nach der Kaltfront heute noch das passende Abend-Rückseitenwetter bereit gestellt. Genau richtig, um sich nach Feierabend auf der Spielwiese Wirmigh. auszutoben.

Mann kann mit Sicherheit sagen, hier kann man alles lernen, was man zum Fliegen braucht. Es gibt kaum ein besseres Übungsgelände um das Schirmhändling zu trainieren. Und unter der Woche hat man genügend Platz. Ab 18 Uhr waren die Bedingungen perfekt, das war Entschädigung für das grauslige Wochenende.

wirm25

 

13.06.2011

Wenn der Flieger einen Wunschzettel ausfüllen dürfte, dann würde für ein Pfingstwochende Windenfliegen sicher nicht die erste Wahl sein. Da aber am Sonntag wieder schlapper Wind vorhergesagt war, blieb wieder nur diese Variante. Ok, der Aufwand nach Grifte zu fahren ist immer sehr gering, man muss keinen Berg hochlaufen und die Flieger vor Ort sind auch ziemlich sympathisch. Tageskarte für Nichtmitglieder kostet 5 Euro, egal wieviele Flüge man macht.

Leider ist es beim Windenfliegen dasselbe Elend wie im Supermarkt, man steht immer an der Kasse, an der es am längsten dauert. Und weil Thermik in der Regel pulsiert, hat man wenn man selbst grad am Seil hängt mit Sicherheit Thermikpause. Dann steht man nach ein paar Minuten wieder am Boden und darf sich in voller Fliegermontur wieder einreihen, um in die nächste Flaute zu starten. Und wenn grad mal eine gute Phase in Sicht ist hat der Windenfahrer Durchfall, es liegt ein Seilriss vor oder die Batterien der Funke vom Startleiter sind leer. Bis dann alle wieder bereit sind, ist die Wolke schon zwei Orte weiter und man freut sich auf den nächsten Abgleiter. Unter richtig Fliegen stell ich mir was anderes vor.

Manchmal hat man aber auch Glück und kann in eine gute Phase ausklinken, sodass man gleich einen guten Bart auskurbeln kann. So standen gestern ja ein paar schöne Wolken am Himmel. Ralph konnte anfangs zäh Höhe machen und ist dann nach Norden weggeflogen und bis nach Nieste gekommen. Andi hatte vom Start weg einen guten Bart und konnte einen echt schönen Rundflug von 1Std.40Min. rund um den Segelflugplatz machen. Natürlich ist es nicht nur Glück, man muss mit der kurzen Zeit, die einem für die Thermiksuche bleibt eben jedes noch so kleine Steigen mitnehmen und sehr geduldig fliegen, nach oben raus wirds meist mehr, auch wenns erstmal mühsam ist.

Nach vier Versuchen hab ichs dann aufgegeben, dass waren ohnehin mehr Windenflüge als in den letzten 3 Jahren zusammen. Ich bin dann mit dem Mopped noch ein paar mal die Piste zum Seile holen hoch und runter geheizt, das war besser als jeder Abgleiter. Danke an Nusskasten als Startleiter, und den sehr geduldigen Windenfahrer, der sich wegen einer Fußverletzung den ganzen Tag auf dem Windenbock um die Ohren gehauen hat.

grifte

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