Mai 2013

26.05.2013

Gestern in Wirmighausen leider zu starker Wind. Obwohl wir schon um 10 Uhr da waren hats schon geknattert,  dass einem der Draht aus der Mütze flog. Entsprechend dynamisch waren auch die Groundhandlingversuche.

wh_250513

 

21.05.2013

Tille hat die Kapriolen am Startplatz mal cineastisch festgehalten. Unbedingt Ton anstellen.

 

20.05.2013

Wenn die langen Feiertagswochenenden kommen ist man als Flieger immer besonders gespannt auf die Wetterlage. Wenns gut passt, kommt man so richtig ausgiebig in die Luft. Passt leider oft nicht. Aber irgendwas muss einfach drin sein, Andi, Ralph und Helmut wollten endlich ihre neuen Schirme testen.

Die beiden Summits waren schon etwas in die Jahre gekommen, und Ralph wollte seine koreanische Absinkhilfe auch mal gegen ein flugfähiges Modell tauschen, und so warteten 3 neue Mentoren darauf endlich frei gelassen zu werden.

Den Samstag konnte man schonmal vergessen. Die Rückseite der Front setzte sich erst gegen 18 Uhr durch, bisschen spät für grössere Flugvorhaben. Der Pfingstsonntag sah ganz passabel aus, aber so ein richtiger Knüller war nicht zu erwarten. Die Drähte in unserer vernetzten Fliegercommunity mit der Achse Frankenberg – Fritzlar – Kassel – Eschwege – Eisenach liefen trotzdem auf Hochtouren. Gefühlte 5 Gigabyte Datenvolumen zischten durch die Leitungen in Erwartung eines schönen Flugtages. Voller Euphorie haben wir es uns auch ein Stück weit schöngeredet.

Etwas nüchtern war dann die Ankunft in Kella am Morgen des gestrigen Pfingstsonntags. Die Basis lag oben auf dem Startplatz auf, dass habe ich hier noch nie gesehen. Ok, war angekündigt, kann man schonmal hochstapfen. Oben dauerte es noch bis über die Mittagszeit, bis es endlich aufriss. Problem, die Wiesen unten waren noch total feucht, bis das jetzt trocken geheizt ist wird wohl noch etliche Zeit vergehen. Der Wind kam dazu suboptimal von ONO-NO, sprich von der Seite oder gar von hinten. Na tolle Wurst, das kann ja heiter werden.

Mayer und Andi stürzten sich in einer guten Phase als erste raus, vergebens. Nach kurzem aber zähem Kampf mussten sie sich der Schwerkraft ergeben. Später konnten Helmut und  Maurice eine gute Phase nutzen und nach und nach aufdrehen. Für alle anderen hieß es warten, es gab überhaupt keine vernünftigen Startphasen mehr. Sie Sonne schien nun kräftig, aber der Rückenwind machte jegliche Startvorhaben zunichte. Erst gegen 15 Uhr wurde es langsam besser, kleine Ablösungen blubberten den Hang hinauf.

Irgendwann konnte ich mich auch raushauen, aber das war mit Abstand mein schlechtester Start in Kella. Schwache Ablösung, und bis der Schirm so richtig flog nochmal durchgesackt und durchs thüringische dem Startplatz vorgelagerte Unterholz gedübelt. Ganz ehrlich, das war kurz davor so richtig in die Hose zu gehen, und dann wär der Tag so richtig versaut gewesen. Nach 10 Min. stand ich am Boden, total blöd. Klaus und Ralph konnten die nun immer besser werdenden Phasen nutzen und haben beide noch einen schönen Abendflug gemacht. Hoffen auf baldige Wetterbesserung, und dann klappts auch mit dem Fliegen, und vor allem mit dem Starten wieder besser.

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07.05.2013

Samstag schlapper Wind aus WNW, da hab ich mich mit Bernhard am Eisenberg getroffen. Warum schon um 11 Uhr kann ich im nachhinein nicht wirklich plausibel erklären, war in der Nachbetrachtung etwas zu früh, es sollte noch ein bisschen dauern, bis es in die Luft ging. Die ersten 3 Stunden Rückenwind. Auf der Rückseite des Eisenberg sind schöne Thermiken abgegangen die permanent die Luft vom Startplatz abgesaugt haben. Gegen 16 Uhr, als die Sonne endlich ein klein wenig  gen Westen zog, leichter Wind von vorn, zu schwach zum oben bleiben und prompt abgesoffen. Wieder nach oben, neuer Versuch. Oben war mittlerweile Sturm, an starten war nicht zu denken. Erst nach 18 Uhr liess der Wind so weit nach, dass ich endlich starten konnte.

Ausser mir hatte sich noch ein Boom dazugesellt, der aber nach einer Weile landen ging. Und so zog ich einsam und verlassen noch über eine Stunde meine Runden am Eisenberg in laminarsten Bedingungen, das war absolut meditativ inkl. sundowner.

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Letzten Freitag wider erwarten sehr brauchbares Kellaflugwetter. Etwas ungewiss war, ob der ONO-Wind nicht doch zu viel Nord zu bieten hatte, war aber alles gut. Schöner Kellarundflug mit Mayer und Marco. Später noch blödbommelmässig auf einer Waldlichtung versenkt. Der Beschleuniger des neuen Gurtzeuges war noch nicht gescheit eingestellt, und so war es noch schwieriger gegen den Wind anzufliegen. Statt rechtzeitig umzudrehen immer tiefer gesunken, und dann wars zu spät zum umdrehen. Dieter hat mich glücklicherweise abgeholt, sonst wärs ne mühsame Wanderaktion geworden.

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